Tagebuch Barcelona Street Jam Tag 4 von Marko Szabo

10. Februar 2012

Events, News

4.Tag Barcelona 5.2.2012 Tagebuch von Marko Szabo

Auch heute habe ich fast wieder verschlafen, war aber auch echt spät gestern und sehr anstrengend. Der Treffpunkt war wie gestern wieder bei der Universität um genau die gleiche Zeit, ich war zwar  pünktlich dort, aber ich hab niemanden getroffen bzw. gesehen, nur ein paar Fahrer aus  UK.

Ich fragte ob sie eine Ahnung haben was abgeht aber auch die wussten leider nichts näheres, also dachte ich mir die anderen sind schon zum nächsten Spot gefahren ich musste also wieder zurück ins Hotel und hab mein Facebook gecheckt bei welchen Spots sie sein könnten und siehe da schon beim ersten Spot namens Colleblanc wurde ich fündig

Dann habe ich dauernd versucht Javi am Handy zu erreichen aber leider hat er nicht abgehoben.  Also schon wieder auf eigene Faust losfahren und  hoffen die Crew vielleicht  per Zufall in der Nähe von Collblanc zu finden.

Als ich mit dem  dem Taxi ankam verbrachte ich dort mindestens 1 Stunde und suchte die ganze Zeit die  große Horde von Scooter Rider´n. Da ich niemanden finden konnte – back mit der Metro ins Hotel um zu checken ob mir  jemand von der Franzosen Crew per Facebook eine Nachricht hinterlassen hat.

Im Hotel angekommen erreichte ich zum Glück Javi per Telefon aber er sagte mir wieder nur METROSTATION – COLLBLANC. Bin also wieder mit der Metro Richtng Collbl gefahren,-  dort traf ich endlich und zum Glück  meine alte Crew wieder (French toast + Addict). Wir machten uns auf den Weg den richtigen Spot der Veranstaltung auf eigene Faust zu suchen, denn es wusste wirklich niemand von den Jungs wann und wo der nächste Treffpunkt ist. Wir suchten zum Glück nur ca. 10 min nach dem  Spot  denn ein paar Spanische Rider hatten sich uns angeschlossen und die kannten sich ein wenig aus.

Endlich am Treffpunkt angekommen  waren leider nicht mehr so viele Rider wie am Vortag dort. Der Grund war leider dass es einfach alles sehr schlecht organisiert war, aber das passiert bei den meisten Veranstaltungen und wir haben es den Jungs nicht übel genommen. Wir begrüßten uns alle herzlich und  ich packte  meine Sachen aus und wollte mich vorbereiten, dann kam Kingsley Okocha auf mich zu und sagte zu mir ich soll den Kids was ins Mikrofone zurufen, also schrie ich „HEY GUYS,MAKE SOME MOTHERFUCKING NOISE“ um mehr Power und mehr Stimmung in den Jam zu bringen, natürlich heizte das die Stimmung an und jeder jubelte mit.

Dann ging es endlich los und die Top Fahrer shreddeten den Spot

Hunter Bechtle killte die Blocks auf diesem Spot mit diversen backside 360

Felix Früh mit einen fetten No Comply to Tailwhip First try gelandet

Hunter  einen 360 Backside Tailwhip

Lambert und Morgan killten ebenfalls den Spot mit diversen Whip Combos

Nach 20-30 min kam schon wieder die Polizei und da war der Jam leider endgültig zu Ende, denn die Stimmung war dadurch ganz schnell am Boden und jeder war verärgert nicht mehr fahren zu können.

Wir fuhren trotzdem ein noch ein bisschen weiter während die  Polizei aufmarschiert ist und unglaublich….. JD. legte vor der Polizei einen fetten Backside Feeble die Ledge hinunter, vor…. Natürlich wollte die  Polizei ihn sofort aufs Revier mitnehmen da er trotz des trotz Verbotes einen Trick und das noch genau vor Ihnen  hinlegte. Wir alle gröhlten und beschwerten uns so laut das die Polizei zum Glück nochmals umgedacht hat und Ihn laufen ließen…. Ich glaube  sonst wäre das ganze eskaliert und  die Polizei hätte u einiges mehr zu tun gehabt.

Also wurde mit der  Polizei verhandelt und wir schlugen einen Kompromiss heraus, dass wir hier noch die Preisverteilung machen dürfen und dann alles auflösen und wir dann weiterfahren – verteilt zu verschiedenen Spots so dass die Polizei nicht mehr wegen uns ausrücken muss.

Gewonnen hat den ganzen Jam und somit die ganzen 1000$ „Hunter Bechtle“ von Sacrifice Scooter. Also jeder war derselben Meinung das Hunter die 1000$ fair verdient hat, egal bei welchen Spot wir waren, er killte die meisten Spots mit den besten Trick´s ( Mit Flairs, Handrails, Big 360 Combos und vielen weiteren Tricks). 2. Platz machte an diesen Tag Felix Früh mit seinem No Comply Tailwhip – er gewann ein neues Reventon Deck von Phoenix in Black. 3. Platzierung ging an: Ruben Rodrigez und er gewann ein BenJ Friant Sig Deck.

Ansonsten wurden sehr viele Kleinigkeiten wie Fork´s , Wheels, Stickers, Clamps, Kugellager von diversen Marken in die Menge geworfen. Am Lustigsten und am gefährlichsten fand ich wie JD eine fork in die Menge warf denn die Kinder zerfetzten sich fast wegen dieses Teiles.

 

Zwar sehr lustig das anzuschauen aber doch irgendwie gefährlich. Während der ganzen Preisverteilung dachte ich mir, ich sammle mal ein paar Autogramme von den Besten und coolsten Riders des Jams auf ein spezielles Scooter-Kickboard Shirt das wir extra gedruckt haben: das Resultat lässt sich sehen – 40 Pros ca. haben unterschrieben (von Addict bis Sacrifice, also A BIS Z).

 

 

 

 

 

 

 
Vom Team Madd Gear habe ich keine Unterschriften und ich muss sagenl ZUM GLÜCK weil Sie traten Sie waren beim street jam einfach nicht mehr dabei!!!! EINFACH RESPEKTLOS GEGENÜBER ANDEREN PROS UND ALLEN RIDERS und sie haben es nicht verdient auf diesem Shirt ihre Unterschrift abzugeben. Wieso bin ich und die anderen so sauer auf MADD, ganz einfach….. Der BCN STREET JAM wurde 2 Monate davor oder länger geplant, alle Pros die sich entschlossen haben dort mitzufahren sind eigentlich nur wegen diesem STREET JAM gekommen. MADD hat gedacht Sie machen also schnell einen Contest in Barcelona nämlich vor dem  BCN STREET JAM – so das dann alle Pros die ja sowieso schon automatisch da waren auch gleich zum Madd Contest hingehen und mitfahren. Es wurde also schamlos ausgenutzt, das die Werbung von Street Jam gemacht wurde und Madd keine für Ihren Contest machen mussten weil ja schon alle Rider da waren und damit nur von der anderen Veranstaltung gelebt haben und dann tauchen sie SELBST NICHT AM STREET JAM AUF, DAS IST EINFACH RESPEKTLOS GEGENÜBER ALLEN ANDEREN FAHRERN und der Grund warum Sie nicht gekommen sind war, SIE WAREN MÜDE ….. MADD hat sich eher als  SADD gezeigt und alle die ich dort unten getroffen habe sind der gleichen Meinung. Also macht euch selbst ein Bild über diese Aktion von SADD GEAR !!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Also um 14 Uhr haben wir den JAM beendet und wir beschlossen filmen zu gehen. In der Nähe war gleich ein fetter Street Spot wo  Morgan D. einen frontside toothpick grind runter auf eine Handrail slidet und frontside Icepeak landete. Luke Painter versuchte einen Fronside Boardslide  die 11 Stairs hinunter, leider verletzte sich Luke bei diesem Sprung am Fußgelenk und nachher habe ich ihn  nicht mehr gesehen, wir hoffen es geht Ihm wieder besser. Während die Leute mehrere Banger Trick´s landeten dachte ich mir, quatsch ein bisschen mit Ali Kermani ( Teammanager von Razor ) über seine neue Scooterbrand  Phase2 von Razor. Dazu gibt es folgendes zu sagen: die Fork wird aus Military Grade Aluminium hergestellt werden, dieser Grad an Herstellung ist die höchste Qualität an  Aluminium die der Markt anbietet. Dann habe ich mal nachgefragt wieso die eine Bar von Phase2 so komisch aussieht (oben dünn und unten dick) …….  Er erklärte mir dass das als Verstärkung eingesetzt wird und die Schweiß- Nähte sind nicht rundherum gleich sondern gebogen rund um die Bar das die Verschweißung besser hält und bei der neuen Bar haben sie zwischen dem Übergang des dicken ind das Dünne Rohr auch noch gepinnt als zusätzliche Verstärkung er teilte mir noch mit das Razor die meisten Schweißnähte auf dem Markt benützt und er folgerte daraus: Mehr Schweißnähte =  Mehr Stärke.

Auf meine Frage warum Jason Begs Sig Scooter so schwer ist, erklärte er mir mit Jasons hohem Eigengewicht und das es ein reiner Parkscooter sei, die anderen Phase2 Scooters wiegen alle unterschiedlich.

Wie gingen zum nächsten berühmten Spot namens „ Collblanc Banks„ etwa 1 min entfernt von „Collblank Rails“. JD killte diesen Spot aufs extremste er hüpfte über 1 Meter auf die Curbs die eigentlich nur BMX Fahrer erreichen, aber JD ist ein Riese und für ihn ist das kein Problem. Er legte noch einen Backside Smith to Double Whip drop in die Bank. Jeder der anwesend war gab sein Bestes. Ali Kermani filmte uns den ganzen Jam lang und bis 6 Uhr in der Früh, Sebastien filmte uns auch für Roots Prod. Und Tepi hat immer wieder Fotos und Video von uns allen gemacht. Die Vids kommen alle nacheinander raus aber ich schätze erst so in 5-7 Wochen, wir werden diese dann auf dem BLOG veröffentlichen.

In einer Pause schrie Balthazar irgendwas lautes auf Französisch, wir schauten in seine Richtung und was war da zu sehen!? Eine Frau streckte ihre Double D Silikon Brüste aus dem Fenster natürlich jubelten wir Ihr alle zu, denn schöne Brüste extra für uns, was will man mehr ;o)))))

Nach diesem Erlebnis fuhren wir Richtung Bahnhof denn dort wartete der berühmte Street Spot  „Sans“ auf uns. Sans kennt man von diversen Skateboard, BMX oder Scooter Videos die Javi im Netz zeigt. Dort verbrachten wir den Rest des Tages bis es dunkel war und zum Schluss durch leichten Nieselregen auch alles nass war.

Wir fuhren zu den Franzosen ins Apartment in der Nähe der Universität, dort haben wir uns wieder gestärkt mit Essen und Trinken und haben auf die anderen Rider gewartet die noch kommen wollten wie zB. Helmeri Pirinen. nach 1:00 Uhr früh gingen wir wieder Scootn und fuhren alle gemeinsam die La Rambla hinunter zu den nächsten Spot. Das Scootering ging bis sage und schreibe 6 Uhr in der Früh bis alle wirklich alle tot waren.

 

Helmeri wollte währenddessen mit einem Tailwhip über den Papierkorb springen aber da habe ich ihm vorgeschlagen doch mal auf der Straße zu landen und mit einen normalen JUMP zu testen wie hart das Gap ist. Er nahm meinen Vorschlag an und springt das Wahnsinns Gap über 7 Meter und ca. 2 Meter hoch,,, EINFACH DER TOTALE Wahnsinn und Johann Moreau stand um 6 Uhr in der Früh einen Tailwhip Frontside Smith auf die Ledge to Backside 180 hinunter. Auch extrem sick und den Clip dazu wird man wahrscheinlich auf der neuen Addict DVD sehen können. Danach gingen wir back zu den Appartement´s aber da waren nur mehr ich Ali und Johann übrig und redeten noch ein bisschen übers Business und danach gingen Ali und ich ins Hotel zurück und ich schlief auf dem Zimmer angekommen sofort ein.

 

 

Es klingelte der Wecker und ich hatte im Ganzen 5 Stunden Schlaf, ab auf die Straßen Barcelona´s ein paar Souvenirsgekauft, ging zu Pans &Company was essen und fuhr dann Richtung Barcelona Airport  . Temperatur war am letzten Tag vergleichsweise echt heiß 17°+ und als ich wieder in Wien gelandet war der Kälteschock:

-10Grad und es schneite YAAAAY…..

Ich bedanke mich bei Scooter-kickboard.de für diese tolle Reise.

Anbei noch mein Fazit über BCN: Also Barcelona ist einfach die Stadt um unglaublich zu Street Scootn einfach ein Traum. Der Jam war endgeil nur bis auf die Polizei die uns jedes Mal wegschickt hat und somit eigentlich den  Jam ruinierte. Aber in Wirklichkeit geht es nicht nur um den Jam sondern um das RIDEN, FREUNDSCHAFT und SPASS genau das ist der Grund wieso ich mit dem ich scootn angefangen habe und ich finde es schön das die Scooter Gemeinschaft noch immer noch genauso familiär ist als ich angefangen habe

Das war mein Bericht vom Street Jam 2012 in  BCN, ich hoffe es hat euch gefallen. Euer Marko

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1 Reaktion zu “Tagebuch Barcelona Street Jam Tag 4 von Marko Szabo”

  1. Andy Sagt:

    Right on, Marko! Sag es wie es ist. Wegen Madd Gear gebe ich Dir absolut Recht. Nicht nur sind sie schamlose Schmarotzer, die auf nidertraechtigste Weise den Street Jam zu ihrem eigenen Nutzen ausgenutzt haben, aber zur Kroenung haben sie den Street Jam effektiv boykottiert da in den ganzen 2 Tagen keiner ihrer Fahrer am Street Jam zu sehen war (ausser auf der Afterparty). Sie haben zwar den Contest gut organisiert und eine open Bar mit kostenlosen Mojitos gehabt, aber wieiel cooler waere es gewesen wenn sie das Geld und Effort in den Street Jam gesteckt haetten und das gleiche dort gemacht haetten. Mit diesem Auftritt haben sie ihren wahren Charkter gezeigt. They are open game now.

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